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Fütterungsabhängige Ursachen für Hauterkrankungen beim Hund

 

Fütterungsabhängige Hauterkrankungen sind heutzutage leider keine Seltenheit. Unabhängig davon, ob minderwertige oder toxinbelastete Futterkomponenten verwendet werden oder synthetische Zusatzstoffe aller Art die Ursache für Haut-und Fellveränderungen sein können, ist die Palette an unerwünschten Hautsymptomen sehr breit gefächert.

 

Fütterungsbedingte Haut- und Fellveränderungen sind u.a.: Juckreiz, stumpfes, mattes Haarkleid, Farbveränderungen, Haarbruch, ständiger Haarausfall, Krusten, Grind- und Schuppenbildung, trockene und nässende Ekzeme, Zwischenpfotenekzeme, Pusteln, Papeln, etc.etc.

 

Hauterkrankungen infolge von Mangelversorgung mit Nährstoffen


Mangel an essentiellen Aminosäuren (Eiweißbausteinen)

Symptome wie stumpfes Fell, vermehrte Schuppenbildung bis hin zu krustigen Hautveränderungen können u.a. auch durch einen Mangel an essentiellen Aminosäuren ausgelöst werden. Alle Nährstoffe, die für den Organismus lebensnotwendig sind und auf dessen Zufuhr er angewiesen ist, bezeichnet man als "essentiell". Zu den essentiellen Aminosäuren gehören u.a. Lysin, Methionin und Tryptophan.

Werden in einem Hundefutter zu einem großen Teil minderwertige Eiweißgrundlagen wie z. B. Tiermehl (ganz unabhängig von der Toxidität (Giftigkeit, siehe unten), Klauen, Federn, Borsten oder minderwertiges Fleisch oder pflanzliches Eiweis (für einen Fleischfresser) verwendet, fehlen dem Futter diese hochwertigen essentiellen Aminosäuren. Darum ist die hohe Qualität der Eiweißgrundlage ein ganz wichtiges Kriterium für die Hochwertigkeit eines Futters.


Die Qualität eines Hundefutters kann auch nicht, wie viele Hundebesitzer leider immer noch meinen, an der Höhe des Rohproteingehaltes gemessen werden, d.h. ein Hundefutter mit einem Rohproteingehalt von 30% ist nicht von vornherein hochwertiger als ein Futter mit z.B. 22% Rohprotein. Im Gegenteil: Wird in dem Futter mit 30% Rohproteingehalt vermehrt minderwertiges Eiweiß verwendet, so kommt es nicht nur zu einem Mangel an essentiellen Aminosäuren, sondern gleichzeitig zu einer übermäßigen Belastung des Stoffwechsels. Da minderwertiges Eiweiß verständlicherweise vom Körper nur mit einem hohen Aufwand verstoffwechselt wird. Ein Futter, das auf der Basis einer hochwertigen Eiweißgrundlage zusammengesetzt ist, sorgt demgegenüber auch mit 22% Rohprotein für eine optimale Versorgung mit essentiellen Aminosäuren bei gleichzeitig stoffwechselentlastender Gesamtwirkung. Deshalb ist eine genaue ehrliche Volldeklaration des Herstellers unter dem Punkt „Zusammensetzung:“ besonders wichtig.

Mangel an essentiellen Fettsäuren

Bei den Fettsäuren unterscheidet man zwischen den gesättigten und den ungesättigten Fettsäuren, wobei man die ungesättigten Fettsäuren wiederum als "essentiell" bezeichnet.

Bei einem Mangel an essentiellen Fettsäuren fehlt in der Regel als erstes der Glanz im Fell des Hundes. Nach einiger Zeit kann es dann zu Haarbruch, ständigem Haarausfall und dann zu weiteren Symptomen kommen.

Darum sollte ein gutes Hundefutter genügend hochwertige Fette und vor allen Dingen essentielle Fettsäuren enthalten. Auch das können Sie nur erkennen wenn der Hersteller genaue und ehrliche Angaben macht. Deklariert er z.B. nur „pflanzliche Fette“ , so dürfen das alle möglichen minderwertigen Fette sein, und sind es in der Regel auch. Deklariert der Hersteller z.B. „Leinöl, Hanföl, Lachsöl oder Distelöl“, so sind das besonders hochwertige Fette.


Es liegt auf der Hand, dass ein Hundefutter, in dem die Ausgangsfette schon sogenannte "freie" (ranzige) Fettsäuren enthalten und in dem gebrauchte Frittierfette oder andere minderwertige und auch toxische Fette verarbeitet werden, die Ursache für hartnäckige Hauterkrankungen sein kann.

Mangel an Vitaminen und Spurenelementen

Primäre Mangelversorgung mit Vitaminen und Spurenelementen sind eigentlich nur ein Problem bei unsachgemäß zusammengestellten selbstgekochten Rationen.


Bei dem von uns empfohlenem, artgerechten, chemiefreien Dosenfutter kann es nicht zu einer primären Mangelversorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen kommen, da - im Gegenteil - die Übervitaminisierung und Übermineralisierung das eigentliche Problem diesbezüglich darstellen (siehe unten).

Dadurch aber, dass übermäßige Gaben an synthetischen Vitaminen und Spurenelementen dem Futter zugesetzt werden, entsteht schnell ein Ungleichgewicht im Elektrolyt- und Nährstoffhaushalt des Organismus, so dass z.B. ein Überangebot an Calcium einen relativen Zinkmangel auslösen kann. Zinkmangel äußert sich in Rötungen, Schwellungen, Schuppenbildung, vermehrter Talgproduktion bis hin zu krusturösen Hautveränderungen mit Haarausfall an den Körperöffnungen. Die Wechselbeziehungen der am Stoffwechsel beteiligten Stoffe sind so komplex und vielschichtig , dass jede Zufuhr von synthetischen Stoffen ein Risiko darstellt.

Sekundäre Mangelversorgungen trotz eines reichhaltigen Angebotes an Nährstoffen im Futter infolge von Resorptionsstörungen im Darm oder Erkrankungen der an der Verstoffwechselung beteiligten Organe wie Leber, Nieren etc. treten allerdings häufiger auf und können, wenn überhaupt, nur kurze Zeit durch die erhöhte Zufuhr von Vitaminen und Spurenelementen aufgefangen werden. Grundsätzlich ist in diesen Fällen eine Regenerationstherapie für den Darm und die Stoffwechselorgane das Mittel der Wahl. Nur so können u.a. auch durch diese Erkrankung entstandene Haut- und Fellprobleme langfristig behoben werden. Auch dies unterstreicht wieder die Wichtigkeit einer hochwertigen, sauberen und damit stoffwechselentlastenden Futtergrundlage.

Hauterkrankungen infolge von minderwertigen und toxischen Futterkomponenten


Ursachen für viele Hauterkrankungen, in der Regel bedingt durch eine nachhaltige Irritation der Stoffwechselorgane oder des gesamten Immunsystems, sind die in minderwertigen Futterkomponenten enthaltenen Toxine.

Toxische Futterkomponente : Tiermehl

Nicht erst seit der neuerlich aufgetretenen BSE-Diskussion, sondern grundsätzlich sollte

Tiermehl nicht verwendet werden. Deshalb ist es besonders wichtig, dass der Hersteller in „Lebensmittelqualität“ produziert, d.h. ausschließlich Rohstoffe verwendet die für den menschlichen Verzehr zugelassen sind. Wie das bei unserem Futter natürlich der Fall ist.


Bei der Tiermehlherstellung wird das ganze verendete Tier verarbeitet, so dass neben einer hohen Prozentzahl an minderwertigen. stoffwechselbelastenden Stoffen u.a. auch hormonhaltige Partien wie Hypophysen, Schilddrüsen oder Geschlechtsdrüsen enthalten sind, die natürlich auch für den Hund biologisch aktiv bleiben. Dieses mit Hormonen belastete Tiermehl kann dadurch ursächlich für hartnäckige Hormonstörungen beim Hund werden, die in ihrer Folge u.a. auch Hauterkrankungen auslösen können.

Ein weiteres Problem des Tiermehls ist die Tatsache, dass die darin verarbeiteten Tiere in der Regel krank waren. Dadurch ist einerseits die Belastung mit einem hohen Anteil an Medikamentenrückständen (Antibiotika, Kortisonen, Einschläferungsgiften etc.) gegeben, die ebenfalls eine schädigende Wirkung entfalten können.

Andererseits erweisen sich die enthaltenen Bakterien- bzw. Virentoxine als hochgradig gesundheitsschädlich. Werden die Bakterien und Viren selbst auch durch Erhitzung abgetötet bzw. sterilisiert, so werden doch die im Zuge der Erkrankung von ihnen produzierten Stoffwechseltoxine (Gifte) im Körper des erkrankten Tieres angereichert. Diese Toxine bleiben auch nach dem Verenden im Körper und können nicht durch Erhitzen oder sonstige Verarbeitungsverfahren unschädlich gemacht werden.

Wie ersichtlich wird, sind die Probleme, die Tiermehl an Haut und Fell des Hundes auslösen kann, sicherlich nur ein kleiner Bruchteil des Gesundheitsrisikos, das nur bei Verzicht auf Tiermehl im Hundefutter ausgeschlossen werden kann.



Hauterkrankungen infolge von synthetischen Vitaminen und Spurenelementen

Ursächlich für viele Hauterkrankungen beim Hund können synthetische Zugaben an Vitaminen und Spurenelementen im Hundefutter sein. Ob einem Hundefutter synthetische Vitamine und Spurenlemente zugesetzt sind, erkennen Sie auf dem Futtersack oder der Dose unter der Kategorie "Gehalt an Zusatzstoffen". Finden Sie hier eine Auflistung von Vitaminen und Spurenelementen, so sind sie dem Futter zugesetzt. Interessanterweise sagen diese Zahlen aber nichts über den tatsächlichen Gehalt im Futter aus, sondern beinhalten nur den Gehalt an zugesetzten Stoffen.

Da in der Regel übermäßig hohe Dosen an Vitaminen und Spurenelementen zugesetzt werden, die im Vergleich etwa zu einer artgerechten natürlichen Fütterung in einem krassen Missverhältnis stehen, entwickeln immer mehr Hunde entweder regelrechte Allergien dagegen oder leiden wegen der starken Stoffwechselbeeinträchtigung darunter. Leider hält sich irrtümlicherweise immer noch die Ansicht, dass Vitamine und Spurenelemente, die der Organismus nicht benötigt, ohne Probleme wieder ausgeschieden werden können. Bei den synthetisch zugesetzten V+ S handelt es sich jedoch um hoch aufgeschlossene, "extrahierte", nicht in die Nahrungsbausteine eingebundene Verbindungen, die vom Körper im Darm sozusagen zwangsresorbiert werden müssen (bestes Beispiel hierfür ist das Zusammenspiel von synth. Vit D3 und Calcium). Die natürliche Kontrolle des Organismus, nur bei Bedarf Vitamine und Spurenelemente mit Hilfe von Enzymen aus der Nahrung auszubrechen, wird untergraben, und so gelangen nicht angeforderte Stoffe in die Blutbahn, die hochgradig stoffwechselbelastend verarbeitet werden müssen oder sich zum Teil auch unnatürlich im Organismus anreichern bzw. pseudohormonelle Wirkung entfalten.

Die einzige Möglichkeit, diese Ursache für Hauterkrankungen zu vermeiden, ist der komplette Verzicht auf die Zugabe von synth. Vitaminen und Spurenelementen im Hundefutter. Allein die Erhaltung und Förderung der Fähigkeit des Organismus zur kontrollierten Resorption von Vitaminen und Spurenelementen ist ein Garant für ein intaktes Immunsystem, was wiederum die Voraussetzung für ein gesundes Hautmilieu ist.


Hauterkrankungen infolge von synthetischen Zusatzstoffen

Den meisten Hundebesitzern ist mittlerweile bekannt, dass synthetische Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel, Antioxidantien (für die häufig verwendeten hohen Gaben an Vit C oder Vit E gilt das im vorherigen Absatz gesagte), Geschmacksstoffe, Lock- oder Aromastoffe bei immer mehr Hunden entweder zu ausgeprägten Allergien führen können oder aufgrund der schädigenden Irritation der Stoffwechselorgane vermehrt Symptome an Haut und Fell auslösen können.

Nur ein konsequenter Verzicht auf alle Arten von synthetischen Zusatzstoffen kann bei dadurch entstandenen Hautsymptomen Abhilfe schaffen.


Hauterkrankungen infolge einer Futtermilbenallergie

Immer mehr Hunde leiden unter der sogenannten "Futtermilbenallergie". Futtermilben im Hundefutter (vorausgesetzt, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum noch nicht abgelaufen ist) sind immer eine Frage der Sauberkeit und Hochwertigkeit der verwendeten Ausgangsstoffe sowie auch der angemessenen Lagerung. Hundefutter sollte immer kühl und trocken gelagert werden.

Futtermilben sind vor allen Dingen ein Problem bei Trockenfutter. Futtersorten die Federhydrolysat (wird nur als Geflügelmehl deklariert) enthalten. Es versteht sich von selbst, dass Federanteile im Futter, aber auch Futterkomponenten wie z.B. Getreide, die schon bei der Produktion des Futters mit Milben belastet waren, später allergieauslösend sein können.

Wichtig ist im Falle einer Futtermilbenallergie, dass ein sauberes, tiermehlfreies und hochwertiges Futter gefüttert wird, das extrem allergenarm ist.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass der einzige Weg, fütterungsbedingte Hauterkrankungen zu vermeiden, darin besteht, auf ein hochwertiges, sauberes, d.h. auch tiermehlfreies Hundefutter zurückzugreifen. In diesem Zusammenhang ist eine offene Deklarierung der Futterkomponenten sowie die Fähigkeit, Deklarationen auf Futtersäcken und Dosen interpretieren zu können, unbedingte Voraussetzung.